Online-Dating wird immer sicherer

Online Dating wird immer sicherer dank AApp-Sicherheitsvorkehrungen.Von Nachfolgern etwas lernen

Die Zahl der Dating-Portale wächst stetig und mit ihr auch die Anzahl an Scammern und Fake-Accounts. Das soll sich jedoch in Zukunft ändern. Die ehemalige OKCupid-Mitarbeiterin Elissa Shevinsky, hat neue Entwicklungen vorgestellt, so berichtet das Forbes Magazine, mit welchen das virtuelle Dating sicherer werden soll. Dabei werden auf bereits bestehende Sicherheitvorkehrungen von Dating Apps zurückgegriffen.

Erst wenn es passt

Ein positives Beispiel für eine sichere Dating-App, ist die derzeitige Trend-App „Tinder“. Da man sich bei dieser lediglich mittels Facebook-Account anmelden kann, sinkt die Gefahr der an falsche Identitäten zu gelangen. Ebenfalls vorbildhaft: Nach dem beliebten Matching-Prinzip kann man hier per Herz oder Kreuz entscheiden, ob man den anderen kennenlernen möchte. Das Positive daran ist, dass erst ein Kontakt entsteht, wenn beide Parteien an einem Kennenlernen interessiert sind.

Sicherheit oder Geschäft?

Kostenpflichtige Portale sorgen oft für zusätzlichen Schutz. Hier wenden bereits viele Anbieter, Bezahlschranken bei den Kontaktfunktionen an. So kann nur eine gewisse Anzahl an kostenlosen Nachrichten verschickt oder jede einzelne verrechnet werden. Zwar ist das für die Sicherheit der Mitglieder besser, allerdings ist die Eintrittsbarriere bei den sogenannten „Paywalls“ auch deutlich höher. Ein Grund, weswegen sich viele Unternehmen dagegen entscheiden.

Nutzung von Spamfiltern

Laut Shevinskys Beobachtungen, werden auch Spam-Filter immer sensibler. Dank ihnen können Nachrichten mit einer hohen Zahl an grammatikalischen Fehlern und jene, die zu kurz ausfallen, herausgefiltert werden. Künftig soll man sogar bestimmte Wörter festlegen können, welche in Mails nicht beinhaltet sein dürfen. Möchte man also von beispielsweise „Rauchern“ keine Nachricht erhalten, so kommen diese nicht bei einem an.

Kreative Sicherheitsideen

Eine sichere Sache ist auch die Option des Gruppendates, wie es unter anderem von thedatering.com praktiziert wird. Reale Dates finden hier in 6er-Gruppen statt, was das Sicherheitsgefühl ungemein steigert.

Mit der Einführung von Reviews, erwähnte Shevinsky, könnte man den nächsten Interessenten über einen User informieren. Damit wüsste man sofort Bescheid, was einen bei einem Date erwartet. Dieses Prinzip wendet beispielsweise das Netzwerk „onlulu.com“ an, bei welchem Frauen die registrierten Männer beurteilen können.

Quelle: pressetext